Gasthäuser / Kneipen / Nachtclubs in Hattert

Man kann es heute kaum noch glauben, in den 60iger bis hinein in die 80iger Jahre gab es in Hattert sage und schreibe 10 - in Worten ZEHN - Gasthäuser.

Gasthaus Weyer Oberhattert

Das Gasthaus Weyer wurde im Jahre 1905 von Heinrich Weyer und seiner Frau Henriette als Gasthaus und Kolonialwaren- Geschäft gegründet. In den 40iger Jahren übernahmen Wilhelm und Lina Weyer das Gasthaus, ab 1965 führten die Tochter Irene und ihr Ehemann Otto Benner das Gasthaus. Von Anfang der 80iger Jahre bis 1995 führten Rainer und Ingrid Benner das Gasthaus, danach bis 2010 war Bernd "Icke" Besitzer der Hatterter Kultkneipe "beim Icke".

Heute ist das Gasthaus Weyer im Besitz von Patrik Groth und die einzige noch in Hattert verbliebene Kneipe.

 

In ist, wer drin ist




Bei Julches Niederhattert

Das Gasthaus bei Julches wurde 1894 von Adolf Schneider eröffnet. Adolf Schneider und seine Frau Julchen (daher stammt dann wohl auch der Name Julches) führten das Gasthaus. Später übernahm Emil und Paula Alhäuser das Gasthaus, danach bis zur Schließung im Jahre 2010 die Eheleute Alfred und Inge Alhäuser. 

Bei Julches war Vereinslokal der Feuerwehr Löschgruppe Niederhattert und ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.
Sonntags Morgens war die Bude voll, es wurde Skat gekloppt, auch ein Bier getrunken und geraucht dass die Fliegen von der Decke fielen. So manch einer hat den Sonntagsbraten zu Hause versäumt, er war dann pünktlich zum Kaffeetrinken zu Hause.
Mehr Fotos von Julches in der Fotogalerei

 

 



Die Schlipsbar in Niederhattert

 

Die Schlipsbar in Niederhattert war in den 60.iger und Anfang 70.iger Jahren ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt, nicht nur aus Niederhattert sondern auch aus den umliegenden Gemeinden.

Schlipsbar deshalb, weil jedem der mit einem Schlips kam, dieser abgeschnitten wurde und hinter der Theke aufgehangen wurde. Es gab eine Musikbox, es wurde getanzt und gefeiert, es war immer was los. Karl der Wirt schlief auch schon mal hinter der Theke ein, da konnte sich jeder sein Bier selbst zapfen, bei Frieda in der Küche gab es immer was leckeres zu Essen.



Gasthaus Thiel Mittelhattert

 

Im Jahre 1896 – 1897 wurde das Haus in der heutigen Hauptstraße 112 von Julius und Wilhelmine Thiel gebaut.

Die damalige Dorfkneipe wurde 1905 unter dem Namen „Zum goldenen Löwen“ eröffnet.

1908 wurde das Anwesen um den Saal erweitert.

Zum 1. Januar 1935 übergab Julius Thiel, der inzwischen verwitwet war, das Anwesen an seinen ältesten Sohn Ernst Thiel, der das Haus bis 1956 führte und dann an seinen Sohn Manfred und dessen Ehefrau Margot Thiel geb. Schütz übergab.

Nach dem Tod von Margot Thiel im Jahr 2014 wurde die Kneipe dann geschlossen.



Frankenhof Oberhattert

Aus dem ehemaligen Wohnhaus mit Scheune und Stall entstand durch den Umbau 1973 die Gastwirtschaft Frankenhof. Geführt wurde der Frankenhof von Oswald und Hildegard Denter, nach dem Tod von Oswald 1990 weitergeführt von Hildegard bis 1995. Beim Oswald war immer was los, der Frankenhof war auch das Vereinslokal des SSV Hattert.
Nach 1995 bis 2011 war der Frankenhof die Pizzeria bei Lillo, heute ist es wieder ein Wohnhaus.

 

Die Fotos können durch "Klick" vergrößert werden



Parkhotel Niederhattert



Zum Wiesengrund Mittelhattert

Das Gasthaus Zum Wiesengrund wurde 1954 von Emil Thiel eröffnet und später von Arthur Becker bis zur Schließung 1968 weitergeführt.

 

Auf der Rückseite einer Werbepostkarte aus dem Jahre 1957 befand sich folgender Text:

 

Besitzer Emil Thiel. Neuzeitlich eingerichtet, modernes Haus, Garage - Busverbindung von Köln - Ruf Hachenburg 438



Country Club Oberhattert



Zum grünen Wald - Gasthof Jung Hütte



Haus Waldfrieden Hütte



Gastwirtschaft Bellinger Hof Sophienthal

 

Das erste Gasthaus mit Saal im Hatterter Grund gehörte Paulinus Bellinger in Sophienthal. Aus Erzählungen weiß man, dass dort schon im späten 19. Jahrhunder Kirmes und Feste gefeiert wurden.


Die Nette-Brauerei aus Weißenthurm belieferte Bellingers mit Bier.



Gastwirtschaft Alois Holschbach



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