Die Kirche in Hattert

Die katholische Gemeinde

 

 

In Oberhattert wurde im Jahre 1940 eine katholische Filialkiche, zunächst als Jugendheim, erbaut, das 1948 zur Kapelle erweitert und am 29.5.1949 geweiht wurde.


 

 

 

 

1957 wurde die Pfarrkirche "Maria Königin" auf demselben Grundstück erbaut und die Pfarrstelle Hattert-Merkelbach eingerichtet.


Die evangelische Gemeinde



Für die evangelischen Bürger des Hatterter Grundes fand der Gottesdienst in der Altstätter Bartholomäuskirche statt.

Im Jahre 1950 plante man den Bau eines evangelischen Gemeindehauses in Mittelhattert.

Wegen in erster Linie Schwierigkeiten bei der  Finanzierung verzögerte sich der Bau bis ins Jahr 1977 und konnte endlich im Jahre 1979 seiner Bestimmung übergeben werden.

Hatterter Familien hatten durch Spenden einen Betrag in Höhe von ca. 18.000,- D-Mark aufgebracht.


Nicht immer lebten die beiden Konfessionen in Oberhattert harmonisch zusammen und man kann kaum verstehen, wie der jahrzehntelange Kampf  der Katholiken um ihre Religionsfreiheit, seine Narben in ihrem Bewusstsein hinterließ.
Auch in der Schulkronik kommen die starken Spannungen zwischen den beiden Konfessionen, die sogar dazu führten, dass ein Lehrer versetzt wurde, zum Ausdruck.
So schildert Pfarrvikar Rosenstock 1966 die Arbeit eines Vikars im Htterter Grund wie folgt: "Die Arbeit im Bezirk Hattert leidet unter dem Lokalpatriotismus der einzelnen Orte. Es ist kaum möglich, überörtliche Veranstaltungen durchzuführen und etwa Leute aus Mittelhattert im Sälchen mit den Oberhattertern zusammenzubringen. Auf allen Gebieten, auch in Bezug auf die Planungen für ein Gemeindezentrum in Mittelhattert, macht sich bemerkbar, wie sehr die Dörfer in ihren eigenen Grenzen denken."