50 Jahre Freiwillige Feuerwehr Hattert

40 Jahre Jugendfeuerwehr Hattert

 

Nur der Eintritt in die Freiwillige Feuerwehr ist freiwillig, nach der Verpflichtung wird’s brenzlig, will sagen: „Es wird zur Pflicht“. Pflicht muss man den Feuerwehrmänner -frauen aber nicht sagen.

 

Feuerwehrmänner sind einfach da wenn sie gebraucht werden, es spielt keine Rolle ob das Essen auf dem Tisch steht, ober ob man sich gerade im Tiefschlaf befindet. Die Feuerwehr ist sofort auf dem Sprung. Dies haben alle Feuerwehrleute dieser Welt gemeinsam.

 

Im Fernsehen, bei größeren Schadenereignissen, sieht man die Feuerwehr im Einsatz, oder es kommt der Ruf: „Ruf mal DIE Feuerwehr“! Aber wer ist die Feuerwehr, wer sind die Leute die so anonym in ihren Schutzanzügen agieren? Das sind Leute wie du und ich, dein Nachbar, dein Bruder, deine Schwester…! Dein Feuerwehrmann/frau sitzt neben dir!

 

Denn obgleich das Abwenden von Lebensgefahr für Mensch und Tier oberste Priorität besitzt, sind die Aufgaben der Feuerwehr doch sehr vielfältig.

 

 

 

Die moderne Feuerwehr ist mit Manpower und hohem technischem Equipment, im Regelfall in 8 Minuten vor Ort. Längst ist es nicht mehr der klassische Löschangriff. Die technische Hilfeleistung, die Gefahrenabwehr, die Vermisstensuche, die Türöffnung und Tragehilfe für den Rettungsdienst sowie die Brandschutzerziehung füllen heute einen großen Raum aus, dem sich die Feuerwehr samt Führung und Verwaltung stellt. Die Feuerwehren sind heute geübt im Zusammenarbeiten mit THW, Polizei, Rettungsdienst, Rettungshundestaffel und Straßenmeisterei. Man kennt sich!

 

Nur aufgrund einer guten Kameradschaft und einer wachsenden Lernbereitschaft sind wir in der Lage, den ständig steigenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Pflicht sich kontinuierlich weiterzubilden, wird klaglos akzeptiert: Das gehört zum Selbstverständnis der Retter.

 

Die Feuerwehr ist kein Verein sondern eine Organisation des öffentlichen Lebens die ein vielfältiges Aufgabenspektrum im Bereich der Einsätze hat.

 

 

 

 

Unser Leitmotiv

 

Retten Löschen Bergen Schützen

 

 

 

Wie alles begann:

 

Feuerwehren gab es schon immer in Hattert, mal weniger, mal mehr, sei es mit Eimer und Einreißhaken oder später mit handbetriebener Doppelkolbenpumpe. Die erste Feuerspritze wurde im Jahre 1880 von der Gemeinde O-Hattert angeschafft. Einsätze gab es damals 1900 in Müschenbach, 1901 in Winkelbach, 1910 in Hof Sophienthal sowie bei mehreren Bränden 1917, 1924-28 und 1934 in Oberhattert.

 

 

Im zweiten Weltkrieg wo fast alle Männer aus Hattert eingezogen waren, kam auch das Feuerlöschwesen zum Erliegen.

 

Nach dem Krieg behalf man sich, mehr schlecht als recht, mit einer Pflichtfeuerwehr. Mit einer Ausrüstung die nur auf dem Papier bestand, verloren auch die besten Männer ihre Motivation.

 

Mit dem Schadenfeuer in Niederhattert am 12. Juni 1964, (durch Blitzeinschlag verursacht) brannte ein landwirtschaftliches Gebäude bis auf die Grundmauern nieder. Menschen kamen zum Glück nicht zu Schaden aber mehrere Tiere verbrannten in den Flammen, ebenso die Stallungen und die Erntevorräte. Die Wehren aus dem Hatterter Grund waren in keiner Weise den Anforderungen gewachsen und konnten einen wirksamen Löschangriff nicht gewährleisten. Mit veralteten und platzenden Schläuchen stand man den wütenden Flammen nahezu machtlos gegenüber. Erst nach Eingreifen der Feuerwehr Hachenburg wurde man nach stundenlangen Löscharbeiten Herr der Lage.

 

Mit diesen schrecklichen Ereignissen sollte sich das Feuerwehrwesen in Hattert nachhaltig ändern.

 

 

 

Oberhattert:

 

Nach dem Schadenfeuer in der Gemeinde Niederhattert wurden auch in Oberhattert immer mehr Stimmen laut, die den Wunsch nach einer Freiwilligen Feuerwehr äußerten.

 

Am 12. Februar 1965 trafen sich unter dem Vorsitz von Bürgermeister Karl Greis, im Gasthaus Weyer junge Männer aus Oberhattert, die bereit waren beim Aufbau einer Feuerwehr mitzuwirken. Man wurde sich schnell einig und beschloss die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Oberhattert.

 

Die Männer der ersten Stunde: Franz Becker, Anton Benner, Anton Braun, Willibald Dörner, Gustav Hommel, Heribert Hommel, Heinz Jung, Bernhard Krämer, Manfred Matthiessen, Max Mrohs, Alfred Müller, Martin Packheiser, Herbert Sartor, Walter Sayn, Herbert Schmidt, Kurt Schmidt, Rolf Schmidt, Karl-Heinz Schmuck, Georg Schneider, Werner Schneider, Gerhard Stötzel, Heinz Bellinger, Reimund Griebling, Hans Windhagen und Siegfried Schneider.

 

 

 

Die Anfänge waren schwierig, dass Geld fehlte an allen Ecken und Kanten. Die Gemeinde selbst in Geldnot, so gab es zunächst nur gebrauchtes Material. 1965 konnten auch nur zwei Kameraden zum Lehrgang an die Landesfeuerwehrschule geschickt werden. Damals wie auch heute ist viel Idealismus von den Wehrmännern gefragt.

 

Am 8. / 9. und 10. Juli 1967 fand das Gründungsfest der FFW Oberhattert „Auf der Kleinbahn“ mit zahlreichen Ehrengästen aus Politik und Kirche, den Vorsitzenden der örtlichen Vereine, dem Kreisbrandinspekteur Emil Popp und viele befreundeten Feuerwehren sowie den Ehrendamen statt.

 

Als 106. freiwillige Feuerwehr im Oberwesterwaldkreis bezeugt die Oberhatterter Wehr, dass auch in ihren Reihen Männer stehen, die noch uneigennützig dienen wollen und auch können, in dem Bewusstsein der Mitverantwortung für den Nächsten. So Landrat Lingens zum Gründungsfest.

 

 

Unserer jungen Wehr möge ihr Fest Ansporn sein und eine Vertiefung des Wissens, dass ihr Dienst wahrer Dienst an den Menschen und der Gemeinschaft unseres Dorfes und unserer engeren Heimat ist. Möge dieses Fest die Bande innerhalb unseres Dorfes fester knüpfen und neue Brücken schlagen.

 

So Bürgermeister Karl Greis zum Gründungsfest.

 

 

 

Niederhattert-Laad:

 

Schon wenige Tage nach dem Brand, wurde auf Initiative von Bürgermeister Oskar Haferstock die Feuerwehr Niederhattert-Laad gegründet, die Pflichtfeuerwehr in eine freiwillige Wehr umgewandelt. Der erste Wehrführer war Heinrich Sohn, ihm folgte 1975 Wilfried Hain. Die Mannschaft bekam das alte Backhaus, bis 1970 am Sportplatz das neu erstellte Feuerwehrhaus eingeweiht wurde.

 

Gründungsfest der Feuerwehr Niederhattert-Laad war am 14. / 15. und 16. Mai 1966 auf dem Sportplatz in Niederhattert.

 

Die Männer der ersten Stunde: Heinrich Sohn, Wilfried Hain, Alfred Müller, Erich Diels, Karl Fischer, Robert Götsch, Dieter Hammer, Teo Heckenhahn, Willi Jung, Bruno Jung, Reinhold Jung, Paul Lichtenthäler, Helmut Lichtenthäler, Werner Müller, Erwin Schäfer, Otto Schneider, Friedhelm Selbach, Wilfried Vohl, Helmut Wirths, Werner Burbach, Erich Enders, Georg Hartmann, Emil Huf, Paul Huf, Hans Leukel, Bernd Leukel, Otto Schumann, Horst Schumann, Helmut Vohl.

 

 

 

Der Zusammenschluss der Wehren:

 

Im Zuge der kommunalen Verwaltungsreform von 1975 wurden auch die Feuerwehren der Ortsteile Oberhattert und Niederhattert 1979 zur Freiwilligen Feuerwehr Hattert zusammengeschlossen.

 

Aus den ehemaligen Gemeinden Niederhattert und Oberhattert wurden nun die Löschgruppe 1 und Löschgruppe 2 der Feuerwehr Hattert gebildet, welche in zwei getrennten Feuerwehrhäuser stationiert waren. Als gemeinsamer Wehrführer beider Löschgruppen wurde Kurt Schmidt gewählt, sein Stellvertreter wurde Wilfried Hain.

 

Da die Bemühungen beider Löschgruppen ein gemeinsames Feuerwehrhaus in zentraler Lage in Mittelhattert zu errichten scheiterten, wurde die Häuser in O-Hattert und N-Hattert im Anschluss baulich optimiert.

 

Nach der Auflösung des Fördervereins N-Hattert, wurden beide Fahrzeuge mit dem Funkrufnamen Florian Hattert 47/1 und 47/2 im Feuerwehrhaus O- Hattert untergestellt.

 

 

 

Die heutige Wehr:

 

Die Männer der heutigen Wehr sind oft die Söhne und Enkel der Gründer!!!

 

Und die neuen stehen schon in den Startlöchern. Wie sagte mein Enkel (5) zu meiner Frau: „Mit dir kann man sich nicht über Feuerwehr unterhalten, du hast keine Ahnung von Hydranten und Drehleiterfahrzeugen“.

 

Wir zählen zurzeit 29 aktive Feuerwehrleute;

 

Jörg Alhäuser, Jens Bellinger, Mario Bellinger, Lars Bellinger, Markus Brenner, Peter Enders, Daniel Hahmann, Nicolai Hahmann, Hubert Holschbach, Nils Johantokrax, Felix Jung, Jannik Müller, Thomas Nesbor, Christian Paul, Albert Radermacher, Mischa Salma, Detlef Sayn, Dirk Schmidt, Manuel Schünemann, Florian Schubert, Felix Schumann, Thomas Söhngen, Rudolf Staude, Björn Stein, Stefan Triebel, John Lucas Weiß, Andreas Wengenroth, Martin Wirth, Björn Wolf.

 

Ausbildung, Fortbildung, Lehrgänge: Grundlehrgang, Truppführer, Sprechfunker, Digitalfunk Modul A B+C, Maschinist, Atemschutzgeräteträger, Motorsäge, Sanitätswesen-Ersthelfer, Gerätewart, Zugführer, GAMS plus, Feuerwehrführerschein, LF Maschinist, Verbandsführer, Atemschutzstrecke, UVV… sind ständige Themen.

 

Um das große Aufgabengebiet abzudecken ist es notwendig, dass die Kameraden die bereitgestellte Technik, aber auch die zugrundeliegende Taktik beherrschen.

 

Üben, üben, üben mindestens 25-mal im Jahr werden die Szenarien von Einsätzen durch- gespielt. Im Sommer mehr praktische Übungen, im Winter mehr Theorie. Jeder muss alles können, besonders in der Tagalarmierung ist dies wichtig, weil viele auswärts arbeiten und nicht verfügbar sind. Wir üben den Feuerwehrdienst nebenbei, in unserer Freizeit und unentgeltlich aus. Die gesamte Struktur der Freiwilligen Feuerwehr basiert auf ehrenamtlicher Tätigkeit.

 

Wir messen uns auch mit anderen Feuerwehren der Region im Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze, Silber und Gold. In den 50 zurückliegenden Jahren wurden gleich mehrere Urkunden in Wettkämpfen errungen. 2013 erreichten gleich zwei Mannschaften aus Hattert das Silberne Leistungsabzeichen.

 

 

 

 

 

Die Jugendfeuerwehr:

 

Am 1. Okt. 1975 wurde auf Initiative vom damaligen Wehrführer Kurt Schmidt die Jugendfeuerwehr Hattert gegründet. Martin Packheiser führte die Jugend 18 Jahre lang mit viel Geduld, Engagement, Können und Erfolg. Ihnen folgten: Mario Bellinger, Daniel Hahmann, Dunja Bellinger und Jens Bellinger.

 

Die Jugendfeuerwehr Hattert feiert zum Heimatfest 2015 ihr 40 jähriges Bestehen.

 

Den Feuerwehrnachwuchs zu fördern und Jugendarbeit im Allgemeinen zu gestalten war die Aufgabe, die bis heute Fortbestand hat.

 

Jugendliche im Alter von 10 bis 16 Jahren; (Jungen und Mädchen) werden mit der Feuerwehrtechnik vertraut gemacht und müssen überwiegend selbstständig einen Löschangriff durchführen können. Daneben gibt’s auch viele Freizeit-Aktivitäten. Vermittelt wird auch schonender Umgang mit Ressourcen und der pflegliche Umgang mit der Ausrüstung. Übungen mit der aktiven Wehr, sowie dem Rettungsdienst sind keine Seltenheit. Teamarbeit unter den derzeitigen drei Jugendwarten Jens Bellinger, Thomas Nesbor und John Lucas Weiß, ist der Feuerwehr wichtig. Zurzeit sind 11 Jugendliche in der Jugendfeuerwehr. Viele gehen im Alter von 16 zur aktiven Feuerwehr über.

 

In Verbindung bleiben die Jugendlichen und ihre Betreuer mit der Jugendfeuerwehr APP.

 

 

Die Frauen:

 

Hinter jedem guten Mann, so besagt eine Volksweisheit, steht eine tüchtige Frau. Sie müssen ein gutes Maß an Geduld aufbringen, wenn zu nächtlicher Stunde der Meldeempfänger zu rumoren beginnt.

 

Die Frauen der Feuerwehr Hattert, wichtiges Bestandteil der Feuerwehr, ohne sie läuft nix! Feuerwehrdienst erfordert von den Wehrmännern viel Zeitaufwand, Einsätze, Übungen, Lehrgänge, Technischer Dienst, Unterhaltung der Gebäude, Hausmeistertätigkeit um nur einiges zu nennen. Hier halten die Frauen, Freundinnen und Partner den Aktiven den Rücken frei. Wird zum Schlachtfest, zu Feierlichkeiten, zum Kuchen backen usw. gerufen, stehen die Frauen ihren Mann.

 

Man nenne hier stellvertretend nur unser neues „Team Sauerkraut“

 

 

 

(Bild-Team Sauerkraut)

 

 

 

Aber es gibt auch Ernstes was die Frauen leisten, wenn die Feuerwehrkameraden, gerade bei denen die in Hachenburg mitfahren, von einem womöglich dramatischen Einsatz zurückkommen….

 

 

 

Die Alterskameraden:

 

Alterskamerad wird, wer mit Erreichen der Altersgrenze aus dem aktiven Dienst ausscheidet.

 

Die Alterskameraden sind der Feuerwehr Hattert von Anbeginn immer sehr wichtig gewesen.

 

Alterskameraden im Jahr 2015:

 

Toni Braun, Raimund Griebling, Wilfried Hain, Heinz Jung, Manfred Matthiessen, Eberhard Müller, Klaus-Peter Neubauer, Martin Packheiser, Walter Sayn, Georg Schneider, Werner Schneider.

 

Wir, die Aktiven, können und wollen nicht auf die Erfahrungen und das Können der Kameraden verzichten. Sie sind immer eingebunden in die Feuerwehr und das Vereinsleben.

 

Stellt man ihnen eine Schubkarre mit Sand, Wasser und Zement bereit, wird selbsttätig mit Mauern, Verputzen, Bordsteine setzen usw. begonnen. Bevor der Vorstand überhaupt gefragt hat: „Könnt ihr uns mal helfen“ ist die Arbeit schon erledigt. Ja manchmal muss man sie sogar bremsen.

 

 

 

Über die Grenzen von Hattert:

 

Die Feuerwehr Hattert ist über ihre Grenzen hinaus tätig, früher und auch heute.

 

Bereits Kurt Schmidt, Martin Packheiser, Raimund Griebling, um nur einige zu nennen, waren auf Verbandsgemeinde- und Kreisebene tätig, in Sachen Jugendarbeit und Wertungsrichter und vieles mehr.

 

 

Mit unserem Wehrführer Markus Brenner sind wir stolz, dass der stellv. Wehrleiter der Verbandsgemeinde Hachenburg aus den Reihen der Feuerwehr Hattert kommt. Der Wechsel an die Spitze der Verbandsgemeinde Feuerwehr fand im Dezember 2014 statt. Mit der Alarmierungsgemeinschaft Müschenbach und Astert, sind wir auch in diesen Gemeinden tätig und umgekehrt. Damit das auch funktioniert, üben wir gemeinsam abwechselnd in den drei Gemeinden.

 

Wir fahren je nach Schadenereignis gemeinsam mit der Feuerwehr Hachenburg und den Wehren der umliegenden Ortschaften zu Einsätzen. Hachenburg, Altstadt, Luckenbach, Marienstatt, Merkelbach……. Wir sind ein Teil der Feuerwehr der Verbandsgemeinde Hachenburg. Das Schlagwort: „Mein Feuer dein Feuer“ gibt es nicht mehr. Dies wurde erst kürzlich beim Großbrand auf dem Firmengelände Ferderer, ehemals Möbel Meyer, unter Beweis gestellt: Wo Hachenburg, Marienberg, Alpenrod, Müschenbach und Hattert gemeinsam den Brand trotz Gasexplosionen schnell unter Kontrolle brachten. Hier kam unser neues KLF zum ersten Einsatz und versorgte die Drehleiter und das HLF mit Wasser.

 

Eine Feuerwehr, Ein Fahrzeug für die Region“, so die 1. Beigeordnete Gabriele Greis der Verbandsgemeinde und der Wehrleiter der VG Frank Sieker bei der Fahrzeugübergabe des KLF an die Feuerwehr Hattert am 11.Januar 2015.

 

Seit einigen Jahren geht auch der Jugendfeuerwehrwart der VG aus den Reihen unserer Kameraden hervor, Jens Bellinger erbte im Januar 2015 das Amt von Florian Schubert.

 

 

 

Die Wehrführer:

 

1964 bis 1975 Heinrich Sohn, N-Hattert

 

1975 bis 1979 Wilfried Hain, N-Hattert

 

1965 bis 1979 Kurt Schmidt O-Hattert

 

1979 bis 1989 Kurt Schmidt

 

1989 bis 2007 Klaus-Peter Neubauer

 

2007 bis heute Markus Brenner

 

 

 

 

 

Die Fahrzeuge:

 

1964 TSA Anhänger N-Hattert

 

1969 Opel Blitz Feuerwehr-Fahrzeug (ausgemustertes Fahrzeug

 

der Feuerwehr Rosbach/Sieg) Bj. 1951 N-Hattert

 

1985 VW LT 31 Kastenwagen TSF zunächst in N-Hattert bis heute!!!

 

1965 TSA Anhänger mit Material der Pflichtfeuerwehr O-Hattert

 

2. April 1971 Borgward Allrad Bj. 1954 aus Bundeswehr Beständen, TSF O-Hattert

 

 

 

11. März 1994 Mercedes Benz MB 310 TSF O-Hattert bis 19. Dez. 2014

 

(seit dieser Zeit verrichtet unser Mercedes in Astert seinen Dienst)

 

2004 Anhänger mit 300m B-Schlauch, Lichtmast und Ausrüstung für technische Hilfe

 

19. Dez. 2014 Opel Movano 4,75t mit 500l Wasser an Bord, KLF,

 

ausgestattet mit modernster Technik, klein aber fein – Florian Hattert 40

 

 

 

 

Der Förderverein:

 

Bis zur Auflösung des Fördervereines Niederhattert gab es zwei fördernde Vereine.

 

Die Fördervereine hatten sich zur Aufgabe gemacht, die Aktive Feuerwehr in ideeller und finanzieller Weise zu unterstützen.

 

Der derzeitige Vorstand mit Markus Brenner, Manuel Schüneman, Dirk Schmidt, Peter Enders, Jörg Alhäuser, Jens Bellinger, John Lucas Weiß und Peter Schultz führt die Arbeit der Vorgänger fort.

 

Die Aktiven, die Alterskameraden, die Jugendfeuerwehr, die Ehrenmitglieder, die Passiven und auch die Familien zu integrieren und einzubinden wird als wichtige Aufgabe angesehen.

 

Der Förderverein war und ist immer Garant für Eigenleistung, was für die „Feuerwehr“ möglich ist, wird getan.

 

Der Förderverein ermöglichte der aktiven Feuerwehr in 5 Jahrzenten die Technische und Persönliche Ausrüstung zu optimieren und die Feuerwehrhäuser in Top zustand zuhalten; sowie die Kameradschaft zu fördern.

 

Neben den Feuerwehrarbeiten stehen oder standen folgenden Themen auf der Agenda: Schlachtfest, Altweiberball, Heimatfest, Internationales Reiterfestival um nur einige zu nennen.

 

Der Förderverein zählt derzeit 234 Mitglieder davon sind 75 Ehrenmitglieder. In den zurückliegenden 50 Jahren mussten wir von 57 Mitgliedern Abschied nehmen. Schweren Herzens gaben wir das letzte Geleit für Aktive und Alterskameraden, die viel zu früh von uns gingen. Die Feuerwehr wird ihnen und ihren Familien immer ein ehrendes Andenken bewahren.

 

 

 

Schlusswort:

 

Liebe Gäste am Heimatfest 2015 wir hoffen ihnen einen kleinen Überblick über Hattert und insbesondere über unsere Feuerwehr vermittelt zu haben. Sicher hätten wir noch vielmehr zu berichten, auch gibt es hunderte, wenn nicht tausende Bilder. Wir wollen es aber so belassen.

 

Im Bericht sind viele Namen genannt worden, ein Großteil aber nicht, auch ihnen gilt unsere ganze Aufmerksamkeit; ohne sie wäre eine Feuerwehr nicht denkbar. Wir zollen allen Lob und Dank.

 

In all den Jahren gab es unzählige Sponsoren: Die Gemeinde, die Verbandsgemeinde, auch Vereine, Privatpersonen und Firmen unterstützten uns, hierfür recht Herzlichen Dank.

 

Besuchen Sie uns auch im Internet:

 

www.feuerwehr-hattert.de

 

 

 

Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“